Zwischen postkolonialem Blues und Ölboom

In London lernt Daniel Metcalfe den angolanischen Dichter Rui kennen, aus dem bizarre Geschichten über seine Heimat nur so heraussprudeln. Er karikiert die neue, märchenhaft reiche Elite, die Starlets und Präsidenten-Mätressen, Geschäftemacher und Ölmagnaten, die den Reichtum des Landes auf ihre Bankkonten lenken und die Skulpturen in ihren Villen Champagner pinkeln lassen. Die blumigen Namen der Bohrplattformen, von Orchidee bis Dahlie, können nicht verbergen: Das sprudelnde Öl nährt eine Welt anmaßender Exzesse. Neugierig geworden und trotz der Warnungen eines Reiseführers beschließt Metcalfe, als Rucksacktourist loszuziehen und jenseits der Baukräne von Luanda die alte Seele des Landes zu suchen: das Angola der gütigen Großväter, der guten Feste, des Kizomba-Tanzes und der kunstvollen Geistermasken. In Bussen und klapprigen Jeeps ist er unterwegs, er spricht mit Stammesältesten und Minenräumern, Straßenkindern und Ölarbeitern und erfährt eine Lebenswirklichkeit voller Extreme. Er findet die Narben der portugiesischen Kolonialgeschichte, des Sklavenhandels und des fast drei Jahrzehnte dauernden angolanischen Bürgerkriegs. Seine Reise führt ihn direkt in einen explosiven Cocktail aus Korruption und Vetternwirtschaft, sprudelndem Ölgeld und schnellem Aufstieg der Neureichen, Elend und postkolonialem Blues.

Dieses E-Book basiert auf folgender Printausgabe: 1. Auflage 2015

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